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Treppe, Eremitage, Arlesheim.

 

 

 

 

 

 

 

Was ist mir für das Leben wichtig ?

























Oft wurde ich gefragt: Drogenausstieg, Wie hast Du das geschafft? Aus den Drogen aussteigen, nie rückfällig geworden, mit einer Geschichte fertig zu werden welche von Gewalt, Ungerechtigkeit und Übergriffen geprägt war? Was tust Du und was würdest du Aussteigern empfehlen? Nun hier einige Antworten:
 

 

Was war und ist mir wichtig:

Hüte Dich.....

Das allerwichtigste ist: Hüte Dich. Du brauchst Dich nicht unbedingt selber zu lieben, schön und gut wäre es schon, aber zumindest: Hüte Dich.
Alles was damit zu tun hat, das jemand seine Bedürfnisse auf Kosten anderer Erfüllt, ohne von den Anderen dazu eingeladen worden zu sein, ist destruktiv, erzeugt Leiden, Krankheit und Tod. Es erzeugt Sklaven, emotionale Sklaven, es erzeugt Reich und Arm, es erzeugt Verletzte, es erzeugt Kriege, es erzeugt Sucht.
Lügen, Betrügen, Stehlen, körperliche und psychische Gewalt sind destruktiv und erzeugen in der Regel Leiden, eine Ausnahme ist, wenn diese Dinge aus Notwehr geschehen, also dazu dienen bereits stattfindendes Leiden zu minimieren. Jeder hat ein Anrecht auf die adäquate Notwehr.
Wir sind nicht da um die Wünsche anderer zu befriedigen oder um Ihre emotionalen Bedürfnisse zu beruhigen, es sei denn wir bekommen auch etwas dafür und/oder wir möchten dies.

Hüte Dich vor Menschen die sich wie Ungeziefer verhalten. Natürlich gibt es Menschen die können nichts dafür dass sie sich wie Ungeziefer verhalten, sie leiden vielleicht an einer Krankheit welche ihr Bewusstsein trübt, oder haben es bisher noch nicht besser lernen können. Dennoch, wenn ich im Meer baden gehe, passe ich auch auf das kein Hai mir ein Bein abbeißt, obwohl dieser auch kein Bewusstsein darüber hat was er tut, oder vielleicht krank ist.

Hüte Dich davor, was Dir Menschen erzählen die sich wie Ungeziefer verhalten. Egal ob sie im Rock eines Freundes, Priesters, Dealers, Leidenden, Sozialpädagogen, Polizisten, Konkurrenten, Familienmitgliedes, Politikers, Heiligen oder Gewalttätigen daherkommen. Lass ihre Worte nicht in Dich hinein, sie können Dich so ohnmächtig und krank machen wie diese selber sind.

Hüte Dich vor Ideologien, Sekten, vor Verblendungen und Erlösungsversprechen. Vor dem Exzess und dem Extremen. Schau immer genau hin. Es sei denn Du brauchst diese Umstände um Dich weiter entwickeln zu können. Doch achte darauf dass es nicht auf Kosten deiner Bedürfnisse oder der Bedürfnisse anderer geht.

Hüte Dich, indem Du Dich beobachtest, indem Du schaust was in Dir lebendig ist.

Hüte Dich vor dem unwerten Festhalten, lerne das, was destruktiv ist, loszulassen, und das was ehrbar ist, zu ehren. Ehrbar ist, was dem Leben dient ohne Opfer zu erzeugen, was weitgehend die Bedürfnisse aller berücksichtigt.

Hüte Dich vor Menschen, welche sich ihre eigene Sichtweise zusammenbasteln und als Wahrheit ausgeben anstatt sich an dem zu orientieren was Erfahrbar und Beobachtbar ist.

 

 

Bildung:
Autodidaktische Bildung. Bücher lesen aus den verschiedensten Fachbereichen. Psychologie, Philosophie, Medizin, Religion, Spiritualität, u.s.w.
Nie aufhören dazuzulernen, dennoch immer kritisch bleiben, hinterfragen, beobachten, überprüfen.

Orientierung:
Welche Art von Menschen welche bestimmte Lebensweisen pflegen gefallen mir besonders. An was für Menschen möchte ich mich orientieren um dazuzulernen. Von welchen Menschen möchte ich Rezepte und Lösungsmöglichkeiten an und übernehmen für mein Leben.

Selbsterkenntnis:
Wo bin ich, und vor allem wer bin ich, wie kann ich mich besser kennenlernen. Was passiert mit mir, welche Gefühle erlebe ich wann, wo und warum. Was ist meine Geschichte, meine Vergangenheit, wie integriere ich das negative meiner Geschichte so, dass ich mich nicht selber belügen muss und diese integrierte Vergangenheit mit den damit einhergehenden Empfindungen weder mir noch anderen Schadet? Was habe ich für Bedürfnisse, wie kann ich diese Erfüllen so dass mein Leben lebendiger und sinnvoller wird, ohne dass dies auf Kosten der Bedürfnisse anderer geht. Kann ich überhaupt akzeptieren, dass ich als Mensch Bedürfnisse habe?

Haltung:
Möchte ich ein "Verurteiler" sein, oder möchte ich "Werturteile" leben, welche dazu da sind das Leben für alle zu bereichern.

Ruhe:
Rückzugsmöglichkeiten, wo und wie auch immer. Halte immer eine Türe offen für Ruhe. Auch für innere Ruhe, z.B. durch Meditation oder Gebete.

Spiritualität:
Studien zeigen, das Menschen welche Spiritualität pflegen, länger leben als solche die dies nicht tun.

Denken:
Lernen selber zu denken. Keinen vorverdauten Gedankenbrei von Außen einfach so annehmen. Sich und seine Gedanken beobachten. Lernen richtig zu denken, nach den eigenen Erfahrungen und den daraus hervorgehenden Werturteilen. Denken und konzentrieren.

Emotionale Arbeit:
Entwickeln emotionaler Erfahrungen. Wo und wann kann ich welche Gefühle leben und wo und wann sollte ich dies nicht tun.  Wie gehe ich mit meinen emotionalen Energien um, auch mit den sehr extremen Gefühlen. Wem kann ich meine Gefühle zeigen ohne mich oder andere in Gefahr zu bringen.

Den eigenen Kompass ausrichten:
Bringt mein Leben so wie ich es lebe mir und anderen auf lange Sichtweise gutes oder schlechtes. Wo kann ich mich verbessern?

 

Aus: Ein Aussteiger berichtet, von Beatus Gubler.

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