|
Inhalte: |
|
|

Gefühle, die Sprache unserer Bedürfnisse....
Eine Aufklärungsarbeit über unsere Gefühle.
Letzte Bearbeitung am 10.02.2009
Einleitung
Unsere Bedürfnisse sind die Quelle von Freude, Glück, Stolz, Wärme und
Zufriedenheit.
Und sie sind die Quelle von jeder Schuld, Scham, Angst und
Peinlichkeit. Und sie sind die Quelle von Wut, Hass, Gier und Zorn.
Unsere Bedürfnisse sind der Teil von uns, welcher Verletzt werden kann. Und
dennoch sind alle unsere Bedürfnisse gut, denn es sind die Ressourcen welche das
Leben für uns bereit hält, um uns mit der Sprache der Gefühle zu sagen wessen
wir bedürfen, was wir brauchen. Dennoch dürfen wir uns nicht einbilden, dass es
möglich wäre immer alle unsere guten Bedürfnisse zu erfüllen oder erfüllt zu
bekommen.
Das einzige was uns meiner Meinung nach über unsere Bedürftigkeit erheben und
daran wachsen lassen kann, das ist gelebte echte Spiritualität, die Kraft des
Geistes, die Hinwendung zu Gott. Es gibt viele Vorbilder, welche uns auf diesem
Weg inspirieren können. Vielen Menschen ist gelebte Spiritualität genauso
peinlich wie die eigenen Bedürfnisse. Denn wo die Bedürfnisse wohnen, wohnt
unsere Verwundbarkeit, unsere Begrenztheit. Und am gleichen Ort ist auch Gott zu
finden, weil an diesem Ort das Leben geschieht.
Beatus Gubler 21.10.2009
Inhaltsverzeichnis:
Alles was der
Mensch tut, tut er um ein Bedürfnis zu erfüllen....
Gefühle, die
Sprache unserer Bedürfnisse....
Bedürfnisse und Trauma
Die Bedürfnisse des
Menschen...
Hier
wird noch weiter gearbeitet, einiges ist schon fertiggestellt.
Alles was der Mensch tut, tut er um ein Bedürfnis zu erfüllen….
Auf der Bedürfnisebene sind wir alle
gleich.
Nur die Wege welche wir für die Erfüllung unserer Bedürfnisse wählen, sowie die
Verletzungen die wir auf diesen Wegen einfangen, und das zeitliche Erscheinen
des jeweiligen Bedürfnisses, können unterschiedlich sein.
Über Bedürfnisse umfassend zu sprechen, erzeugt bei vielen Menschen Unbehagen
und Widerstand. Unangenehme Gefühle können hochkommen, können durch das sprechen
über Bedürfnisse getriggert werden. Dies hat mit den zahlreichen Wunden und
Narben zu tun, welche wir auf den vielen Wegen nach Erfüllung unserer
Bedürfnisse erleiden mussten. Wenn die Art wie wir leben uns zwingt schneller
voranzuschreiten als diese Wunden heilen können, werden wir krank, brauchen
vielleicht Drogen oder destruktive Verhaltensweisen, um weiter funktionieren zu
können.
Schon manch ein Mensch fühlte sich
von diesem Aspekt des Lebens herausgefordert. So gibt es Menschen welche sich
grosser Bewunderung erfreuen können, da sie, so behaupten sie zumindest, es
geschafft haben, so grundlegende Bedürfnisse wie Essen und Trinken (Lichtnahrung,
Jasmuheen oder Waldorflehrer
Michael Werner) zumindest
temporär oder gar für Jahre überwunden zu haben. Vielleicht nach dem Motto:
Selig wer keine Bedürfnisse hat, denn er ist von den Qualen des Lebens erlöst.
Hier in diesem Artikel kann ich nicht tiefer auf das Thema der überwundenen
Bedürfnisse eingehen. Doch kann ich sagen dass die zahlreichen Berichte auch
mich sehr faszinieren.
Stellen sie sich vor, sie sind nicht mehr auf ein Mindestmass an Freundlichkeit
und Liebe angewiesen, um emotional stabil durch das Leben gehen zu können, um
ein Minimum an Gleichmut zu haben. Dann könnten sie selbst in den schlimmsten
Konfliktgebieten ruhig bleiben, was die beste Vorraussetzung wäre um z.B.
Frieden zu stiften. Der Stress um sie herum würde ihr Ruhebedürfnis, oder ihr
Bedürfnis nach emotionaler oder physischer Sicherheit nicht mehr tangieren, sie
nicht mehr aus der Bahn werfen.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Gefühle, die Sprache unserer Bedürfnisse...
Werden Bedürfnisse unzureichend
erfüllt, dann beginnen wir zu leiden. Die einen leiden sofort und auf der
Stelle, das können wir z.B. bei Neugeborenen beobachten, bei den anderen braucht
es zumindest ein Minimum einer Durststrecke. Wut, Zorn, Hass, Angst und
Schuldgefühle bieten sich uns alsbald an, um uns in Verhaltensweisen zu bewegen
welche die Erfüllung unserer Bedürfnisse möglich machen.
Schaffen wir es, uns unsere Bedürfnisse zu erfüllen, erleben wir Freude, Glück,
Frieden, Zufriedenheit und/oder andere angenehme Gefühle, die uns manchmal
ebenso peinlich sein können wie der unangenehme Part der Emotionen.
Sind unsere Bedürfnisse über längere Zeit nur mangelhaft erfüllt worden, und es
stellt sich nach langer Durststrecke ein Erfolgserlebnis ein, erleben viele
zuerst einen Leidensdruck und müssen infolge dessen Trauern. Dies sind die
Momente wo Freude und Trauer gleichzeitig erlebt werden, es sind die Tränen die
wir oft Freudentränen heissen. Die erlebte Erfüllung lässt sie die Hoffnung
wiederfinden, und erst jetzt lässt sie die Wunden heilen, die zuvor während der
Durststrecke entstanden. Diese Gefühle können so heftig sein, dass schon manch
einer kurz vor dem Ziel zusammenbrach und aufgeben musste. Der richtige Rahmen
und/oder eines unserer vielen kleinen Rituale, Kreativität und Intuition, können
hier hilfreich sein, um solche Situationen dennoch bewältigen zu können.
Doch es kann auch anders kommen. Die zum Teil sehr heftigen Emotionen, welche
wir erleben können wenn es um unsere Bedürfnisse geht, können uns zuweilen
komplett überfordern. Sei es nun im Streit oder durch die Pein verschmähter
Liebe, Mangel an Anerkennung, Verleumdungen welche uns Schwierigkeiten bereiten,
Mobbing oder Schwierigkeiten welche zu unwert uns aus Hass oder Gleichgültigkeit
bereitet werden. Die Möglichkeiten der Schrecken sind vielfältig, die Kunst und
Poesie (Z. B. Hamlet, Sein oder nicht sein..….) ist voll von solchen Erfahrungen
und leiht uns gelegentlich die Worte, um uns selber wieder neu zu finden.
Oft wird oder muss in einer Situationen auf die Chance einer Bedürfnisserfüllung
verzichtet werden, weil die damit einhergehenden gefürchteten peinlichen Gefühle
und die von den Gefühlen geforderten peinlichen Zwänge zu heftig wären, oder bei
Nichterfüllung zu unangenehm. (Z.B.
Trauerkrämpfe, Zwang zur Selbstverleugnung, Zwang zur unwerten Demut,
Angstzustände, Zwang zum unwerten Schweigen, Zwang der unwerten
Selbstbeschuldigung, oder unermessliche Wut und Aggression..)
Die Angst, die Hoffnung oder die Fähigkeit zu lieben für immer zu verlieren,
sind oft die Begleiter von solchen Situationen. Verzicht, Rückzug, oder wie die
Buddhisten sagen, ich suche Zuflucht, sind einige der Möglichkeiten um wieder
Ruhe zu finden.
Schon manch einer hatte sich selber als Versager gescholten, weil er durch
Überforderung wider seines Willens ein Vorhaben aufgeben musste, um hinterher
einzusehen, dass auf diesem Weg andere längst vergessene Bedürfnisse sich so
ganz nebenbei erfüllten, und er letztendlich mehr bereichert wurde als wenn sein
ursprüngliches Vorhaben gelungen wäre.
Betrachten wir also, was Gefühle sind, so können wir Beobachten und Erfahren,
dass Gefühle die Sprache unserer Bedürfnisse sind. Folglich haben wir Grund
unseren Gefühlen dankbar zu sein, denn sie sagen uns was wir brauchen und wann ein Bedürfnis erfüllt
worden ist und wann nicht.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Bedürfnisse und Trauma
Wenn über sehr lange Zeit hinweg ein Minimum an Bedürfnissen nicht erfüllt
wurde, erleiden Menschen ein Trauma. Das Trauma scheint zu entstehen durch sich
zwei widersprechende, einander entgegengesetzte Energien. Bedürfnis kontra
Umweltbedingungen. Was keine Bedürfnisse hat, kann nicht traumatische
Erfahrungen machen, kann kein Trauma erleiden, weil keine sich widersprechenden
Kräfte vorhanden sind. Ein Stein hat keine Bedürfnisse, darum kann er nicht
Leiden, kann er kein Trauma erleiden.
Ich denke, dass viele Krankheiten, und wahrscheinlich alle seelischen
Krankheiten, auf starke erlebte und unverarbeitete Traumen zurückgehen. Durch
Traumen verursachte Leiden können meiner Meinung nach nicht von einer
Gesellschaft geheilt werden, welche selber daran krankt dass sie menschliche
Bedürfnisse leugnen oder pathologisieren muss. Meiner Erfahrung nach ist soziale
Ungerechtigkeit eine der Hauptquellen für traumatische Erkrankungen.
Wenn
Traumen entstehen, sind wir manchmal noch so unerfahren, das wir weder
bewusst denken noch das erlebte differenzieren können. In dieser Unerfahrenheit
und Naivität ist ein unerfülltes Bedürfnis gleich Todesgefahr. Wir können die
Ereignisse nicht richtig assoziieren oder einordnen, und uns selbst nicht als
Individuum wahrnehmen, geschweige denn als Individuum welches doch noch gewisse
Möglichkeiten haben könnte. Todesgefahr ist die schlimmste Bedrohung der
menschlichen Bedürfnisebene, denn der Kern und der Urgrund aller
menschlichen Bedürfnisse ist "Leben".
In einer Therapie können die Traumen nicht genommen werden. Was schrecklich ist,
bleibt schrecklich, weil es schrecklich war. Diese Schrecken und die
dahinterstehenden Bedürfnisse müssen Achtung und Respekt erfahren, den wer die
Vergangenheit leugnet, ist dazu verdammt sie zu wiederholen. Das neue
bewerten vergangener schrecklicher Situationen wird diese dennoch relativieren
und besser in das Menschsein integrieren können. Narben werden bleiben, in jedem
Fall. Heilungsprozesse erfordern Trauerarbeit. Scharlatane, religiöse Bewegungen, Ideologien und andere versuchen diese
emotionalen Eigenschaften des Menschen sich zu nutze zu machen, um ihre
Brieftaschen zu füllen, ihre "Gemeinde" zu vergrössern (Masse = Macht) oder um
andere minderwertige Ziele zu verfolgen.
Wer die Vergangenheit leugnet, ist dazu verdammt sie zu wiederholen. Das wusste
schon Winston Churchill. Wir leben in einer Welt welche dazu neigt die
Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, denn Lernprozesse dauern langsam,
fordern Zeit. Evolution ist verschwenderisch, fordert Menschenleben auf
unbarmherzige Weise. Dass der Mensch noch mit besonderen Fähigkeiten
ausgestattet ist, kommt den Menschen auch nicht immer entgegen. So manch einer
wiederholt seine eigenen traumatischen Erfahrungen in seiner geistigen
Umnachtung nicht an oder in sich selber, sondern um seinen Leidensdruck
vorübergehend zu mildern, wiederholt er seine Traumen an anderen, an Kindern, an
Schwächeren, an Leidenden, an seinen Angestellten, an solchen die sich nicht
wehren können. In einer Metapher ausgesprochen, kann ich sagen: Das Böse ist ein
Virus, und dieser Virus wird durch Gewalt übertragen. Das Virus des Bösen
erzeugt in den Menschen die mächtige Illusion, dass die einzige Möglichkeit sich
gegen das Böse zu wehren sei, selber auch Böse zu werden. Vielleicht einer der
Gründe weshalb wir sterben und der neuen Generation Platz machen. Den mit jeder
Generation, mit jedem Kind, kommt das Gute wieder neu in die Welt, wird das Gute wieder
neu Erfunden. So scheint mir der Tod ein Kunstgriff der Natur, um dem was Gut
ist immer wieder neue Möglichkeiten zu geben.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Die Bedürfnisse des Menschen...
Unsere Bedürfnisse, die Quelle
aller unserer Gefühle.
Auf der Ebene der Bedürfnisse sind
wir alle gleich. In vielen Religionen finden finden wir Hinweise auf das was uns
Ausmacht. Kommt und ich gebe euch vom Wasser des Lebens umsonst. Ein voll
gedrückt und gerüttelt Mass will ich euch geben. (Bibel) Auch im Koran und im
Talmud sind ähnliche Hinweise zu finden.
Das Paradies. Der wunderschönste Ort, ein Wort, eine Vorstellung, ein Bild davon
wie es wohl wäre wenn alle unsere Bedürfnisse in vollem Umfang erfüllt würden.
Auch die Heilung aller Verletzungen, welche zuvor durch unerfüllte Bedürfnisse
entstanden wären, würden sich dort ereignen können.
Unerfüllte Bedürfnisse können emotionale Schmerzen verursachen. Diese
emotionalen Schmerzen werden durch Regeln, Gesetze und Haltungen, welche den
Ausdruck solcher Gefühle verbieten und unterdrücken, um das vielfache verstärkt.
Daraus resultieren Suchtverhalten,
Neurosen, Psychosen, Schizophrenien und andere "Warteschlaufen" für
Heilungsprozesse, welche auf die Gunst der Stunde warten, um in einem Umfeld
welches ihnen entgegenkommt, stattfinden zu können. Es gibt eigentlich keine
Geisteskrankheiten im klassischen Sinne. Geisteskrankheiten sind Verurteilungen
und wurden erfunden von Menschen welche das Menschsein nicht verstehen können.
Es gibt nur diese Warteschlaufen und lang andauernde Heilungsprozesse.
Im Konflikt zwischen uns und
unseren Bedürfnissen, und allem was unsere Bedürfnisse repräsentiert, die
erfüllten sowie die unerfüllten und deren ungelebten Schmerzen, entsteht der
Raum in welchem das Böse stattfinden kann, und wohl auch Entwicklungs- und
Heilungsbedingt stattfinden muss.
Mögliche Gefühle bei Bedürfniserfüllung:
Freude, Wohlbefinden, Wärme,
Zufriedenheit, Geborgenheit, Entspannung, Hoffnung, Zuversicht,
Optimismus, Stolz, u.s.w.
Grundsätzlich können wir meiner Erfahrung nach alle angenehmen Gefühle einem
oder mehrerer erfüllter Bedürfnisse zuordnen.
Mögliche Gefühle bei Nichterfüllung von Bedürfnissen:
Trauer, Schmerz, Wut, Hass, Aggression, Einsamkeit, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit,
Unbehaglichkeit, Ärger, u.s.w.
Grundsätzlich können wir meiner Erfahrung nach alle unangenehmen Gefühle einem
oder mehrerer unerfüllter Bedürfnisse zuordnen.
Welche Bedürfnisse haben wir?
Hier
betrachte ich Bedürfnisse versuchsweise als Dynamiken, als Lebens-Energien welche in uns
wohnen, als Ressourcen welche das Leben bereitstellt. Ich habe die Bedürfnisse
in definierende Dynamikbereiche gruppiert. Natürlich können die Bedürfnisse auch
anderweitig gruppiert werden.
|
Die
existentiellen Dynamiken.
|
| |
|
|
Wärme: |
Viele denken die Luft sei
wichtiger als Wärme, und vergessen dabei dass wir ohne die Wärme hier
den absoluten Nullpunkt hätten. Dies würde bedeuten dass wir ohne die
Wärme in etwa 3 Sekunden tiefgefroren wären. |
| |
|
|
Kühlung: |
Das Bedürfnis nach
Möglichkeit der Kühlung wird oft in unseren Breitengraden vergessen. Es
ist jedoch genauso essentiell wie die Wärme. |
| |
|
|
Luft: |
Ohne Luft leben nicht nur
wir nur wenige Minuten. |
| |
|
|
Wasser: |
Ohne Wasser leben wir
wenige bis 10 Tage. |
| |
|
|
Licht / Sonne: |
Die Sonne die alles nährt,
zum wachsen und blühen bringt. Licht ist eine Grundlage für das Sehen
können. Sehen ist eine Vorraussetzung für die Erfüllung vieler weiterer
Bedürfnisse. |
| |
|
|
Dunkelheit / Nacht: |
Die schützende Dunkelheit,
die Ruhe spendende Nacht. |
| |
|
|
Schlaf: |
Ohne Schlaf würden wir
letztendlich wahnsinnig. Gehirn und Körper müssen regenerieren können. |
| |
|
|
Nahrung: |
Ohne Nahrung leben wir
wenige Tage bis wenige Wochen. |
| |
|
|
Unterkunft: |
Schon der Höhlenbewohner
hatte eine Höhle, Unterkunft bietet auch Schutz, z.B. vor Kälte und
Raubtieren. (Auch vor menschlichen Raubtieren) |
| |
|
|
Bewegung: |
Nun ja, wer kennt ihn
nicht, den Bewegungsdrang. Was lebt hat den rhythmischen Wechsel von
Ruhe und Bewegung. |
| |
|
|
Schutz: |
Vor lebensbedrohlichem...
Viele Bedürfnisse überschneiden sich oder hängen unter gewissen
umständen von einander ab, z.B. Schutz, Unterkunft, Ruhe und Schlaf. |
| |
|
|
Ruhe: |
Ruhe. Körper und Geist
haben dieses Bedürfnis, sie müssen sich erholen können, regenerieren, so
wie der Körper sich entgiften muss mit seinen inneren Organen, so muss
auch der Geist sich entgiften in der Ruhe. Für Ruhe sind oft Schutz,
Unterkunft und Schlaf eine Vorraussetzung. |
| |
|
|
Sexualleben: |
Wer kennt dieses mächtige
arterhaltende Bedürfnis nicht....? Je wichtiger ein Bedürfnis für die
Arterhaltung, desto mehr Glückshormone bekommt das Lebewesen wenn das
Bedürfnis erfüllt wird. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die
Gruppendynamiken. |
| |
|
Zugehörigkeit,
Teil sein von: |
Z.B. Zur Gruppe gehören, in
der Gruppe wahrgenommen zu sein. Einen Platz haben. Erleben dass ich
wichtig bin für die Gruppe, da ich zur Gruppe Beiträge leiste, die ihr
helfen ihre Bedürfnisse besser erfüllen zu können. Den Schutz der Gruppe
erleben zu dürfen, getragen zu sein wenn ich meine Bedürfnisse mal nicht
selber erfüllen kann. Eine Harmonie in der Gemeinschaft erleben können,
welche nicht auf faulen Kompromissen basiert. Im Austausch mit anderen
neue Bedürfnis-Erfüllungsstrategien lernen zu können, um das eigene
Strategierepertoire zu erweitern. Mit anderen Menschen kooperieren um
gemeinsam unsere Bedürfnisse besser erfüllen zu können. |
| |
|
Akzeptanz,
Wertschätzung: |
Beweise, Bestätigung
erleben für die Zugehörigkeit und den Schutz durch die Gruppe. Wert der
Gemeinschaft, Werturteile erleben welche ich mit der Gruppe teile und
weiterentwickeln kann. Werturteile welche auf unseren Bedürfnissen
basieren und dazu dienen sollen das die Bedürfnisse aller gleichermassen
in Erfüllung gehen können. |
| |
|
Nähe,
Körperkontakt: |
Bietet Wärme, Schutz, gibt
Energie bringende Glückshormone wie alle erfüllten Bedürfnisse. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die
Entwicklungsdynamiken. |
| |
|
|
Autonomie: |
Ein System aus Strategien
entwickeln, welche es mir ermöglichen auch unabhängig von einer
bestimmten Beziehung, Gruppe oder Zugehörigkeit meine Bedürfnisse zu
erfüllen. (Da denke ich an Rüdiger Nehberg, welcher sich darin übte
alleine in der Wildnis zu überleben.
http://www.ruediger-nehberg.de/ Er ist ein gutes Beispiel für
gelebte Autonomie.) |
|
|
|
|
Individualität: |
Eigene Strategien
komponieren und ausprobieren. Erfindergeist entwickeln. Nicht einfach in
der Herde blind mitlaufen. Nicht einfach von der Herde abhängig sein. |
|
|
|
|
Integrität: |
Auch unter grösstem Druck oder in grösster Not
fähig zu sein, auf der Basis von Werturteilen der Entwicklung und dem Schutz des
Lebens dienen zu können. (Z.B. Jesus
Christus,
Mahatma Gandhi,
Nelson
Mandela,
Martin
Luther King,
Dalai Lama,
Mutter Theresa,
Lotti Latrouce.) |
|
|
|
|
Sinn: |
Dieser Artikel ist im
Aufbau. |
|
|
|
|
Selbstwert: |
Der höchste Selbstwert entsteht, wenn wir zum Überleben, Leben,
dem Schutz und der Entwicklung des Lebens beitragen können. |
| |
|
|
Spiritualität: |
Spirituelle Lösungen finden
für den Umgang mit unerfüllbaren, scheinbar unerfüllbaren oder nur
teilerfüllbaren Bedürfnissen und deren emotionalen Erscheinungen.
Transzendenzen finden für geistige / seelische Fragestellungen und deren
möglichen Antworten. Den Blick über das Materielle hinausrichten.
Studien in Usa haben gezeigt, das Menschen welche der Spiritualität in
ihrem Leben einen Platz geben, länger leben. Die Untersuchungen von
Marc Luy, welche er mit
Klosterangehörigen
unternommen hat, beweisen dasselbe.
Klosterangehörige haben eine wesentlich höhere Lebenserwartung als
andere Menschen. |
| |
|
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Editiert und zusammengestellt von Beatus
Gubler
Dank an Roger Ackermann für die Unterstützung bei der Rechtschreibung.
Quellen welche diese Beiträge
möglich machten oder stützen:
Marshall Rosenberg:
Die gewaltfreie Kommunikation.
Das können wir klären.
Lebendige Spiritualität, Gedanken über die spirituellen Grundlagen der
gewaltfreien Kommunikation.
Anmerkung:
Die hier aufgeführten Kenntnisse gehen u.a. auch auf eigene Erfahrungen zurück
und müssen nicht mit den gängigen Ansichten der Psychiatrie oder anderen
wissenschaftlichen Disziplinen übereinstimmen.
Gesamtverzeichnis der
Streetwork-Arbeiten / Spenden
und Beiträge
www.streetwork.ch
/
www.hinschauen.ch
/
www.aufwachen.ch
/
www.streetwork-verlag.ch

|